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RUHRZEIT | Unverwechselbar erlesen

Die Region Rhein-Ruhr ist vielfältig und faszinierend, dynamisch und intensiv – und genauso präsentiert sich auch die RUHRZEIT. Mit fundierten Beiträgen aus den Bereichen Kunst und Kultur, Wirtschaft und Politik, Mode und Lifestyle, Reisen und Genießen, umrahmt von einer stilvollen Bildsprache. Das Magazin geht viermal jährlich mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren an die kaufkraftstarke, hochkarätige Zielgruppe.

images/EWG-Jahres-Pressegesprach_Foto_EWG.jpgBeim Jahres-Pressegespräch informierte die EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH über die verschiedenen von ihr betreuten Projekte im Jahr 2015.

Die EWG ist die zentrale Anlauf- und Servicestelle für die Wirtschaft und unterstützt Unternehmen bei ihren Expansions-, Restrukturierungs- und Investitionsprojekten. Sie trägt dazu bei, die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung Essens zu stärken sowie Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.

2015 konnten durch die von der EWG betreuten Projekte 1.261 Arbeitsplätze in Essen geschaffen werden. Das sind knapp 400 Arbeitsplätze mehr als noch in 2014. Die Anzahl der gesicherten Arbeitsplätze verdreifachte sich sogar. Mit den 132 von der EWG betreuten Projekten waren Investitionen in Höhe von 181,7 Millionen Euro am Standort Essen verbunden – ein Plus von 87,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Diese außergewöhnlich guten Ergebnisse des Jahres 2015 prägten einige Großprojekte. In diesem Rahmen begleitete die EWG u.a. den internationalen Energiedienstleister „ista“ und auch den Chemikalienhändler „Brenntag“ intensiv bei der Suche nach geeigneten Grundstücken für ihre neuen Unternehmenszentralen. So wurden entsprechende Grundstücke im GRUGACARREE gefunden und Verträge geschlossen. Die erfolgreiche Vermarktung und Entwicklung des GRUGACARREES zu einem attraktiven Büro- und Wohnstandort hat ebenfalls die EWG vorangetrieben. Diese beiden Projekte stellten allein insgesamt 1.180 Arbeitsplätze.

Es sind aber nicht nur die von der EWG dargestellten Arbeitsplätze und Investitionen, die mit der Tätigkeit der Essener Wirtschaftsförderung verbunden sind. Die wirtschaftliche Gesamtwirkung fällt um einiges höher aus, wie eine aktuelle Analyse des renommierten Wirtschaftsinstituts Prognos AG ergab. Die Arbeit der EWG zieht noch zusätzliche Effekte nach sich. Dabei handelt es sich insbesondere um fiskalische und volkswirtschaftliche Effekte sowie weitere Arbeitsplätze. Sie ergeben sich aus der Auftragsvergabe an Zulieferer für Produkte und Dienstleistungen sowie aus den privatwirtschaftlichen Investitionen zum Beispiel in Immobilien oder andere Infrastrukturen.

Für zusätzliche Produktion, Beschäftigung und Einkommen in Essen sorgen die Konsumausgaben der direkt Beschäftigten ebenso wie die der Beschäftigen in den vorleistenden Branchen. Zudem ergibt die Untersuchung der Prognos AG, dass etwa die Hälfte der Erwerbstätigen, deren Arbeitsplätze in Essen gesichert und neu geschaffen wurden, auch in Essen wohnt. Dadurch sorgen die Konsumausgaben der Familienangehörigen dieser Einwohner für zusätzliche Arbeitsplätze.

Die Arbeit der Essener Wirtschaftsförderung wirkte sich auch auf die Steuereinnahmen und insbesondere auf die Einkommenssteuer aus. Rund 2,7 Prozent des städtischen Steueraufkommens hingen mit der Arbeit der EWG zusammen.