G DATA Software AG feierte im September 2015 ihr 30-jähriges BestehenDie G DATA Software AG feierte im September 2015 ihr 30-jähriges Bestehen. Das von zwei Informatikstudenten gegründete Unternehmen aus der Ruhrgebietsstadt Bochum hat das weltweit erste Virenschutzprogramm für Computer entwickelt.

Heute beschäftigt die einstige Studentenfirma mehr als 470 Mitarbeiter und verkauft ihre Sicherheitslösungen in über 90 Ländern weltweit.

Alles beginnt im Jahre 1985 mit der Vorstellung des Atari ST zur Hannover Messe: Begeistert von der Technik und den Möglichkeiten des neuen Atari-Homecomputers, entschließen sich die Informatikstudenten Kai Figge, Andreas Lüning und Frank Kühn (†) Anwendersoftware für Atari zu entwickeln. Noch im gleichen Jahr gründen sie das Unternehmen G DATA und bringen ihre ersten selbst entwickelten Programme in den Handel. Knapp zwei Jahre später bietet G DATA das weltweit erste Virenschutzprogramm an: G DATA AntiVirenKit.

Auftrag: Innovation

In den folgenden Jahren entwickelt sich die Bochumer Firma zu einem prosperierenden Softwareunternehmen und hat heute Niederlassungen in sieben Ländern. Während des 30-jährigen Bestehens von G DATA hat sich die IT-Welt massiv verändert: Einst machten Programmierer mit Computerviren auf ihr Können aufmerksam, mittlerweile stehen kriminelle Aktivitäten deutlich im Vordergrund. Heute spähen Computerviren sensible Daten wie Bankverbindungen, Passwörter oder Mailadressen aus. Aktuelle Sicherheitslösungen müssen daher ein Vielfaches von dem leisten, was früher erforderlich war. Für das schnelle Handeln bei neuen Bedrohungen vom EU-Gemeinschaftsprojekt IPACSO wurde G DATA als innovativstes IT-Sicherheits-Unternehmen des Jahres 2014 ausgezeichnet. Auch zahlreiche Sicherheits- und Anti-Virus-Lösungen des Unternehmens erreichen immer wieder höchste Auszeichnungen.

„Dieses exzellente Ergebnis sehen wir als Bestätigung für die Qualität unserer Sicherheitslösungen. Wir nehmen die Auszeichnungen aber auch als Ansporn, um auch in Zukunft die besten Sicherheitslösungen für unsere Kunden anzubieten“, erklärt Kai Figge. Aktuell besteht vor allem eine Gefahr in der fortschreitenden Vernetzung des betrieblichen und privaten Alltags. „Wie in der Vergangenheit üblich, liegt der Fokus auf neuen Funktionen, die Sicherheit wird nachgelagert angesehen. Cyberangriffe auf intelligente Autos, Häuser & Co. werden sicherlich zunehmen und die Schadenssummen steigen. Damit solche Angriffe bald nicht zum Alltag gehören, muss der Schutz dieser neuen Technologien sichergestellt werden“, schließt Andreas Lüning ab.